Probetraining 1.CFB Köln
Mär
28

Last but not least – das Ende einer glorreichen Saison

geschrieben von Debora
Last but not least – das Ende einer glorreichen Saison

Zusammen mit einem Bericht über das letzte Spiel dieser Saison, ausgetragen zwischen der 2. Mannschaft und unseren Kölner Kameraden, den Polizisten, folgt ein Resümee der vergangenen Wochen, ja Monate, die dem kleinen Korkball mit den Gänsefedern gewidmet wurden.

 

Vielleicht kann man dieses Spiel stellvertretend für die ganze Saison analysieren – es gab einige Tiefen, aber deutlich mehr Höhenflüge. Das Ende ist mehr als gut.

 

So begann nach einem amüsanten Rollentausch der letzte Kampf sozusagen in heimatlichen Gefilden.

 

Im Doppel duellierten sich nur die werten Herren, denn das Damendoppel fiel, aufgrund einer langatmigen Blaupause von Debora, ins Wasser.

 

Thomas und Marius, sowie Tobi und Axel glänzten mit souveränen Leistungen und sicherten die ersten zwei Punkte. Dabei sorgten, neben den spielerischen Auswüchsen, vor allem die Kommentare des Hofnarrs aka Julian für mehr Gelächter als Applaus. Ob die lange, ebenfalls durch Krankheit bedingte Pause bei ihm zu einem Überschwall an Alliterationen und weiteren kreativen Wortspielen geführt hat, wird gemunkelt.

 

Das Dameneinzel, welches nun schon zum dritten Mal in dieser Saison, durch Anna bestritten wurde, musste leider, trotz hervorragendem Kampf, an die Gegner abgetreten werden. Auch wenn Anna befahl, dass an diesem Abend kein Gespräch mehr auf das Match gebracht werden sollte, war sich das Publikum einig: es spielte eine potentielle Einzelgranate.

 

Das anschließende Herreneinzel war ebenfalls schön zu betrachten. Gespielt durch Tobi, der jetzt am Ende der Saison, endlich wieder die alten Höchstleistungen erbringt, bot es Täuschungsverfahren und einige riskante Unspielbare en masse.

 

Auch das Mixed bot einen würdigen Abschluss: Man muss sagen, dass, obwohl es immer so aussieht, als wären Anna und Axel in unglaublichen Schwierigkeiten, sie fast alle Spiele souverän gewonnen haben. Evolutionäre Tarnung aus dem Tierreich abgeschaut - wenn das keine Kunst ist!

 

Die letzten Spiele waren die Herreneinzel von Thomas und Marius. Thomas kämpfte gegen Coucas, eigentlich ein Spiel auf nationalem Niveau, aber man merkte doch, dass unsere Waffe, durch den Mangel an Training in Norddeutschland, etwas angeschlagen war. Die Ideen waren wie immer genial, aber die Finten verfehlten leider zu häufig ihr Ziel, zumal Coucas sich mit einer ausdauerstrotzenden Renntirade ebenfalls ein Paar Tricks aus dem Tierreich abgeguckt hatte.

 

Marius gurkt und siegte – frei nach dem Motto: die Energien sind anderswo besser angebracht;-).

 

Insgesamt endete der Abend nicht nur mit einem 5:3 für uns, sondern außerdem mit einer halben Flasche Gratis-Grappa bei Gino und mit einem freudigen Tanz bis in die Morgenstunden.

 

Was sagt nun dieses Spiel über die gesamte Saison aus?

 

1. Wir haben alle unsere Ziele erreicht, wenn es auch manchmal schwierig war, Energien zu bündeln und treffsicher die Zielgerade zu passieren.
Unsere erste Mannschaft hat, mit einer Ausnahme, eine hervorragende Saison gespielt, muss aber für die Zukunft noch lernen, die Nerven festzuhalten, damit sie nicht flattern und die Sicht behindern. Sie enden in ihrer ersten Landesligasaison auf dem 3. Platz in der Tabelle. Mit einem äußerst positiven Zuwachs kann in der kommenden Saison noch deutlich mehr erreicht werden. 
Die zweite Mannschaft hat ihn endlich geschafft: den Aufstieg! Nachdem die letzte Saison weniger positiv verlief, stand diese, trotz einiger unerwarteter Ausfälle unter dem Motto des Höhenflugs ohne Pause und wir freuen uns sehr über das verdiente Ergebnis. Der kommenden Saison schauen wir lachend entgegen.
Die dritte Mannschaft, das Sorgenkind, hat dem Abstieg getrotzt und die Klasse gehalten. Für die Zukunft müssen klarere Mannschaftsaufstellungen und verbesserte Kommunikation zeigen, was da noch drinsteckt.
Die vierte Mannschaft macht es spannend. Es ist noch nicht ganz entschieden, ob Platz eins oder zwei der Tabelle ruft. Die Lorbeeren sind aber in jedem Fall verdient und ein Aufstieg auf Antrag wird für zwei Bezirksklasse-Mannschaften in der kommenden Saison sorgen.

 

2. Es wurden Kräfte mobilisiert, die tatsächlich nur aus dem Tierreich stammen können (oder vll vom Mars?:-P): Man erinnere sich an Kerstin und Sinu im Ehrenkampf gegen Siegen oder Thomas läuferische Höchstleistung gegen Auweiler-Esch.

 

3. Wir hatten zumeist tolle Gegner und insgesamt mehr angenehme als unangenehme Erlebnisse in den Hallen dieser Welt.

 

4. Wir hatten manchmal Glück.

 

5. Wir hatten manchmal Pech.

 

6. Wir hatten Spaß und das ist die Hauptsache!

 

Damit endet die Saison und der an den Haaren herbei gezogene Vergleich dieser mit dem letzten Saisonspiel (irgendwie muss ja beides in einen Text passen). Wir freuen uns auf alles was kommt: vor allem auf die Grillsaison und ein paar Reisen.

 

Nun muss nur noch der Bierstiefel ausgepackt werden und dann können wir anstoßen.

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